Technologien zum Lackieren von Aluminiumprofilen
Zum Lackieren von Aluminiumprofilen unterscheiden wir zwei grundsätzliche Technologien. Dies sind das Eloxieren und das Plastifizieren.
Eloxieren
ist die Bezeichnung für das Verfahren zum Oberflächenschutz von Aluminium gegen Korrosion. Bei diesem Verfahren wird Aluminium mit einer dünnen, etwa 1 Mikrometer dicken Oxidschicht überzogen, die es vor weiterer Oxidation schützt. Da die Schichtdicke jedoch nicht ausreicht und ästhetisch nicht akzeptabel ist, wird das Aluminiumprofil einer Phasenoxidationsbehandlung unterzogen, bei der die Dicke der Schutzschicht auf 12 bis 30 Mikrometer erhöht wird.
Eloxiertes Aluminium ist sehr säurebeständig, jedoch nicht beständig gegen Basen und physikalische Beschädigungen – „Kratzer“. Es ist besonders darauf zu achten, dass keine Rückstände zB. Putz, Gips, Kalk zum Streichen von Wänden, da Beschädigungen unvermeidbar sind, das Entfernen äußerst schwierig ist und nur mit speziellen Sprays für Metall erfolgen kann.
Plastifizierung
ist heute die gängigste Methode zum Oberflächenschutz von Aluminium. Der Plastifizierungsprozess ist sehr einfach. Zunächst wird die Aluminiumoberfläche durch Eintauchen in eine Natriumhydroxidlösung entfettet, dann wird ein Primer aufgetragen, bei dem es sich meistens um Chromoxid handelt. Im nächsten Schritt wird mittels spezieller Diffusoren ein stark positiv geladenes Lackpulver aufgetragen. Da die von uns beschichteten Aluminiumprofile gegensätzlich geladen sind, haftet das Pulver fest auf der Aluminiumoberfläche. Die so pulverisierten Aluminiumprofile werden in die Öfen geleitet, wo sie auf 180 bis 200 °C erhitzt werden. Durch die Erhitzung schmelzen die Pulvermoleküle und polymerisieren, es bildet sich eine 50 bis 70 µ dicke Weichmacherschicht.










